Die Beschwerden durch Verunreinigung mit Hundekot nimmt in letzter Zeit wieder Fahrt auf. Es nervt uns alle, egal ob auf dem Grünstreifen, mitten auf dem Wanderweg, oder sogar auf dem Bürgersteig – Hundehaufen sind nicht nur unschön anzusehen, sondern ein echtes Ärgernis für alle, die dort zu Fuß unterwegs sind. Wir haben oft darum gebeten und viel mehr als an eure Vernunft zu appellieren, können wir als Gemeinde kaum noch tun.
Es gibt auch keine Ausreden mehr, Ortsausgangs hängen an jedem Weg, Hundekotbeutel-Spender und Mülleimer. Bitte nutzt diese Stationen konsequent! Es ist kein großer Aufwand, die Hinterlassenschaften aufzuheben und den Beutel danach im Mülleimer zu entsorgen. Falls ihr eine Stelle kennt, an der viele Hunde unterwegs sind, aber kein Mülleimer steht, dann gebt mir gerne Bescheid. Ich schau mir das an, um die Entsorgung für euch so einfach wie möglich zu machen.
Besonders wichtig ist mir aber ein Thema, das viele unterschätzen, unser Wiesen und Felder. Vielleicht denkt ihr, dass der Kot im hohen Gras „natürlicher Dünger“ sei. Das Gegenteil ist der Fall! Wenn unsere Landwirte dort Futter ernten oder Weidetiere dort grasen, wird Hundekot zur tödlichen Gefahr. Über den Kot werden gefährliche Parasiten übertragen. Frisst eine tragende Kuh verunreinigtes Gras, führt das oft zu Missbildungen, Fehlgeburten oder lebensunfähigen Kälbern. Ein liegengelassener Haufen kann somit das Ende für ein ungeborenes Tier bedeuten.
Bitte nehmt Rücksicht auf eure Mitmenschen und Nutztiere.
Armin Klein, Ortsbürgermeister